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Moderne Laser helfen gegen unerwünschte Tatoos

Permanent-Körperschmuck, auch als Tattoo oder Tätowierung bekannt, war früher als Kennzeichen von Seemännern, Fremdenlegionären oder Bauarbeitern verpönt. In den 90iger Jahren wurde er salonfähig: Und heute haben ca. 23% aller Deutschen zwischen 16 und 29 Jahren ein Tattoo. Doch was vor Jahren ein Modetrend war, gefällt einem vielleicht später nicht mehr. Was kann der Hautarzt dagegen tun?

Mit hochmoderner Lasertechnik lässt sich der unerwünschte Hautschmuck wie auch zahlreiche Pigmentveränderungen der Haut entfernen. Hautproblematiken reagieren gut auf die Lasermethode, die vom Dermatologen in der Praxis ausgeführt wird. Tattoofarben, aber auch Tusche, Teer, Kohle, Pulver -und Schmutzeinsprengungen, Permanent Make-Up sowie dunkle Hautflecken oder ähnliche Hautunregelmäßigkeiten können behandelt werden.

Auch sogenannte Alterswarzen und ähnlich ungefährliche Altersflecken können behandelt werden und sprechen auf die Lasermethode meist unmittelbar an. Viele Menschen möchten sich diese Flecken entfernen lassen, da sie oft im Alter zunehmen und im Gesicht oder auf den Handrücken als hässlich empfunden werden. Die gleichen technischen Möglichkeiten, mit denen der Dermatologe Tattoos entfernt, können auch zur Beseitigung gutartiger Altersflecken der Haut genutzt werden. Doch hier ist Vorsicht geboten: Vor jeder Laserbehandlung dunkler Hautflecken ist es erforderlich, dass sichergestellt wird, um welche Art von Veränderungen es sich handelt. Dies sollte durch eine sorgfältige Untersuchung durch einen Hautarzt geschehen. Deshalb sollte auch nie die Kosmetikerin oder der Tätowierer sich daran versuchen. Das Risiko an Hautkrebs zu erkranken wäre zu groß.

Wie arbeitet der Laser?

Der Laser-Lichtstrahl sucht sich das Farbpigment der Tätowierung in der Haut und zerteilt den Farbstoff in winzig kleine Partikel, die dann von körpereigenen Gewebezellen aufgenommen und abtransportiert werden. Laser arbeiten sauber, sicher und schmerzarm. Für den Erfolg einer solchen Behandlung ist es ausschlaggebend, wie tief sich die Farbe unter der Hautoberfläche befindet.

Grundsätzlich ist von allen Selbstversuchen abzuraten: unnötige Schmerzen, hohe Infektionsgefahr und starke Narbenbildung sind bei allen Laienentfernungen vorprogrammiert. Die Folgen einer unprofessionellen Tattooentfernung können noch auffälliger, störender und unschöner sein als das ursprüngliche Tattoo. Nach der hautärztlichen Behandlung fühlt sich die Haut lediglich ein wenig entzündet an, ähnlich einem Sonnenbrand. Empfehlenswert ist es daher, die Haut zu kühlen - durch Ventilator, Fächer oder Kühlkissen. Dann kann der Heilungsprozess beginnen und die Haut beginnt sich zu erholen.

Für nähere Auskünfte und Beratung zu Ihren speziellen Hautproblemen kontaktieren Sie gerne Ihren Hautarzt in der Kirchröder Str. 77, Herr J. Horstmann unter Telefon: 05 11 / 55 44 33.

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