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Spezielles Beckenbodentraining bei Inkontinenz

Schätzungen gehen davon aus, dass im Leben etwa jeder 10. Mann und jede 4. Frau von Blasenschwäche und Harninkontinenz betroffen ist. Da es sich immer noch um ein Tabuthema handelt, gibt es wahrscheinlich auch eine hohe Dunkelziffer, denn nur ca. 15% der Betroffenen lassen sich behandeln.

Der Beckenboden ist ein komplexes System verschiedener Muskeln, die den Boden der Beckenhöhle bilden. Es gibt wichtige Zusammenhänge zwischen Beckenboden, Blase, Haltung und Atmung. Dass die Muskulatur an dieser Stelle gut funktioniert, ist wichtig beim Geschlechtsverkehr, beim Stuhlgang, der Geburt eines Kindes und beim Wasserlassen. Ein geschwächter Beckenboden kann z.B. nach der Entbindung auftreten.

Die hannoversche Gynäkologin Dorothea Wunsch leitet persönlich ein von ihr entwickeltes Beckenbodenprogramm zur Bewältigung von Inkontinenzproblemen an. Die Kurse finden wöchentlich in kleinen Gruppen in der Praxis in der Kirchröder Str. 77 statt. Ziel ist bessere Wahrnehmung, Kräftigung und adäquate Reaktionsbereitschaft der Muskeln des Beckenbodens. Mit spezifischen Übungen, die regelmäßig durchgeführt werden müssen, können erhebliche Erleichterungen und Heilungen herbeigeführt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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